NEWS

18.11.2008
Mangelhafte Sicherheitsrichtlinien gefährden Unternehmen

Viele Unternehmen gefährden sich selbst durch mangelhafte und inkonsistente IT-Sicherheitsrichtlinien: In einem Viertel aller Unternehmen gibt es sogar überhaupt keine verbindlichen Security-Policies. Hinzu kommt eine erhebliche Diskrepanz im Sicherheitsbewusstsein von Mitarbeitern und IT-Verantwortlichen

Die gute Nachricht einer aktuellen Studie von Cisco lautet, dass drei von vier Unternehmen (77 Prozent) bereits über eigene Sicherheitsrichtlinien verfügen. Für das restliche Viertel jedoch stellen die Trends zu Mobilität und Kollaboration eine große Herausforderung dar, wenn sie offizielle Richtlinien für den Daten, Applikations- und Netzwerkzugang etablieren wollen. Selbst bei Firmen mit entsprechenden Richtlinien ist es jedoch trauriger Fakt, dass Mitarbeiter diese häufig missachten oder gar völlig ignorieren. Mehr als die Hälfte der weltweit Befragten gab zu, dass sie sich nicht immer an die Sicherheitsregeln ihres Arbeitgebers halten. Deutschland ist in dieser Hinsicht immerhin absolut vorbildlich: Hierzulande gaben nur neun Prozent der Befragten an, sich nicht oder kaum an die Regeln zu halten.

Weitere Probleme entstehen durch große Unterschiede im Sicherheitsbewusstsein: Beim Wissen um Sicherheitsrichtlinien sind 20 bis 30 Prozent der IT-Verantwortlichen den anderen Mitarbeitern des Unternehmens deutlich voraus. Diese Ergebnisse werfen natürlich auch die Frage auf, ob und wie wirkungsvoll die IT-Abteilung die geltenden Policies auch an das Personal kommuniziert. So gaben ganze 11 Prozent der Mitarbeiter sogar an, grundsätzlich nie von der IT-Abteilung zu Security Policies informiert oder gar geschult zu werden.

Wenn IT-Teams jedoch Regeln kommunizieren, dann geschieht dies laut der Befragung vorwiegend über non-verbale und indirekte Wege, wie etwa E-Mails oder Voicemail. Drei von vier IT-Verantwortlichen (77 Prozent) und etwa die Hälfte der Mitarbeiter (47 Prozent) glauben außerdem, dass ihre Richtlinien regelmäßigere Updates bräuchten. Die Mehrheit der Angestellten in acht von zehn Ländern denkt sogar, ihre Unternehmensrichtlinien wären unfair: Nur in Deutschland und den Vereinigten Staaten ist dem nicht so.

Generell gibt es unterschiedliche Sichtweisen von Mitarbeitern und IT-Verantwortlichen hinsichtlich der Nichteinhaltung von IT-Sicherheits-Policies. Der IT zufolge missachten Angestellte die Richtlinien aus verschiedenen Gründen, vom Nichtverständnis für das Ausmaß von Sicherheitsrisiken bis hin zu purer Gleichgültigkeit oder Faulheit. Mitarbeiter hingegen sehen das Problem eher darin, dass die Policies ihrer Meinung nach nicht mit ihren realen Arbeitserfordernissen zusammen passen. Etwa zwei von fünf Mitarbeitern (42 Prozent) weltweit waren dieser Ansicht. In Deutschland gab mehr als die Hälfte der Mitarbeiter an (55 Prozent), dass sie Regeln brechen würden, um ihre Arbeit zu erledigen, auch wenn die Mehrheit der deutschen Angestellten die Policies für fair hält.

Quelle: http://www.informationweek.de/news/showArticle.jhtml?articleID=212000254


zurück

avedos™ News

10.1.2012
avedos verstärkt ihr Management Team

Mit Jahresanfang 2012 verstärkt avedos durch Günter Scheibstock, der als Manager Consulting für alle Beratungsaktivitäten bei avedos Kunden und Partnern verantwortlich zeichnet, das Management Team.



26.09.2011
risk2value 4.0 Launch

avedos freut sich, die brandneue Version 4.0 des GRC Framework risk2value offiziell vorstellen zu dürfen.



05.09.2011
avedos nimmt mit einem Vortrag an IQ-Net IT-Security Offsite teil

avedos beteiligt sich am 09.11.2011 am IQ-Net IT-Security Offsite mit einem Vortrag zum Thema Toolunterstützung bei GRC-Aufgaben - Änderungen im Bereich IT-Governance



17.06.2011
avedos™ nimmt am 21.09.2011 an dem TÜV Rheinland IT-Sicherheitstag als Aussteller teil

avedosTM beteiligt sich am 21.09.2011 am TÜV Rheinland IT-Sicherheitstag als Aussteller und mit einem Vortrag zum Thema tool-gestütztes Informationssicherheits-Management