Flexibilität und Kostenersparnis sind heutzutage wohl für jedes Unternehmen verlockend. Aus diesem Grund wird die Beschäftigung externer Mitarbeiter immer beliebter und verspricht viele Vorteile.

 

Speziell im Projektbereich vertrauen mittlerweile viele Unternehmen auf befristet angestellte externe Mitarbeiter. Der Vertrag mit diesen Externen ist meist auf die Projektdauer befristet und die Personalkosten können dadurch signifikant vermindert werden.

 

Doch hinter all den Vorteilen lauern auch Fallen. Themen wie Scheindienstverträge, Scheinwerkverträge, Scheinselbständigkeit, verdeckte Arbeitnehmerüberlassung oder Lohndumping poppen auf und die Geschäftsführung haftet außerdem voll für alle Risiken die sich aus Verträgen mit Externen ergeben.

Externe Mitarbeiter unterliegen beispielsweise keinen unternehmensinternen Richtlinien und Vorschriften. Sie genießen auch nicht den Schutz, der den Arbeitnehmern vom Gesetzgeber gewährleistet wird. Hat der externe Mitarbeiter nur einen Kunden und diesen Kunden über viele Jahre, kann dies zum Problem werden und zu sozial-, steuer- und strafrechtlichen Konsequenzen führen. Es könnte zusätzlich der ungünstige Eindruck entstehen, dass der externe Mitarbeiter ein fixer Mitarbeiter des jeweiligen Unternehmens wäre.

 

Es kann im Falle einer Betriebssteuerprüfung diesbezüglich zu Ermittlungen kommen und im Worst Case drohen Steuernachzahlungen. Das Dienstverhältnis könnte nachträglich rückwirkend als Arbeitsverhältnis gewertet werden und dies bedeutet folglich die Nachzahlung der Sozialversicherungsbeiträge für die ganze Laufzeit des Dienstverhältnisses.

 

Die Veruntreuung von Arbeitsentgeld und Sozialversicherungsbeiträgen kann auch strafrechtliche Konsequenzen bis hin zu einer Freiheitsstrafe für die Geschäftsführung haben. Als Beispiel sei hier das Land Salzburg genannt, welches im Jahr 2015 nach einer Prüfung der Gebietskrankenkasse die Sozialversicherung (€ 1,6 Mio.) für zwei Mitarbeiter nachzahlen musste. Die Salzburger Gebietskrankenkasse hatte diese beiden Verträge als Scheinverträge gewertet und als Arbeitsverhältnis eingestuft.

 

 

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