Vorstände und Aufsichtsräte unterschätzen noch häufig die zentrale Bedeutung der betriebswirtschaftlichen Methoden für eine quantitative Risikoanalyse und risikogerechte Bewertung.

Sie sind jedoch bei einer nicht sicher vorhersehbaren Zukunft notwendig, um Entscheidungen z.B. bezüglich Investitionen, Akquisitionen oder Strategieveränderung (Stichwort: Digitalisierungsstrategie) fundiert vorbereiten zu können. Mit § 93 Aktiengesetz (Business Judgement Rule) fordert auch der Gesetzgeber Entscheidungsvorlagen basierend auf "angemessenen Informationen", wobei zu dieser Informationsmenge natürlich gerade die Ergebnisse einer Risikoanalyse zu zählen sind.

 

Methoden zur Beurteilung des Ertrag-Risiko-Profils verschiedener Handlungsmöglichkeiten nennt man "Bewertungsverfahren". Nachfolgend wird der Zusammenhang zwischen den Ertragsrisiken als Erfolgsmaßstab (Performancemaß) erläutert. Dabei wird auch gezeigt, dass die heute in der Praxis noch oft vorzufindenden "kapitalmarktorientierten" Bewertungsverfahren (z.B. auf Grundlage des Capital Asset. Pricing Models, CAPM) für die Entscheidungsvorbereitung, z.B. also die Investitions- oder Strategiebewertung, völlig ungeeignet sind.

 

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Über den Autor:

Prof. Dr. Werner Gleißner ist Honorarprofessor für Betriebswirtschaft, insb. Risikomanagement, an der Technischen Universität Dresden und Vorstand der FutureValue Group AG.

 

 

Quelle: unsplash.com/@samuelzeller