Unternehmensbewertungs-Know-how ist von zentraler Bedeutung bei der risikogerechten, fundierten Beurteilung strategischer Handlungsoptionen, wird dort aber bisher zu wenig genutzt. Dadurch ergeben sich interessante Tätigkeitsfelder für Spezialisten der Unternehmensbewertung.

In dem Beitrag wird anhand eines Fallbeispiels erläutert, wie ausgehend von einer üblichen Unternehmensbewertung (bezogen auf die aktuelle Strategie) eine alternative strategische Handlungsoption bewertet werden kann. Ausgehend von einer „traditionellen“ CAPM-basierten Bewertung fließen die Ergebnisse einer quantitativen Risikoanalyse bei der Bestimmung von Entscheidungswerten ein.

 

Es wird gezeigt, dass der Umfang von Chancen und Risiken den Erwartungswert der Cashflows und die Insolvenzwahrscheinlichkeit beeinflusst. Auch auf die in einem unvollkommenen Kapitalmarkt und speziell auch bei nicht börsennotierten Unternehmen sinnvolle Ableitung des Diskontierungszinssatzes unmittelbar von den Ertragsrisiken (Gewinnvolatilität), anstelle von historischen Aktienkursschwankungen (CAPM) wird eingegangen.

 

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Über den Autor:

Prof. Dr. Werner Gleißner ist Honorarprofessor für Betriebswirtschaft, insb. Risikomanagement, an der Technischen Universität Dresden und Vorstand der FutureValue Group AG.

 

 

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