Maximilian Fresner ist Implementation Consultant bei avedos. In diesem Blogbeitrag berichtet er über seine ersten drei Monate im Unternehmen.

 

Mit Dezember ist der letzte Monat des Kalenderjahres 2019 angebrochen, welches für mich persönlich viele Veränderung mit sich brachte. Nachdem ich zwei Jahre im Ausland (Schweden und Belgien) gelebt habe, traf ich im Sommer die Entscheidung, wieder nach Österreich zurück zu kehren. Dies bedeutete auch eine berufliche Veränderung für mich und nun kann ich schon auf drei Monate bei meinem neuen Arbeitgeber, avedos GRC, zurückblicken, die ich in diesem kurzen Blogbeitrag Revue passieren lassen will.


Um wirklich alle meine Highlights mitzunehmen starte ich mit dem Bewerbungsprozess, da dieser für mich persönlich erfrischend anders war, verglichen mit den meisten übrigen Firmen, in welchen ich mich in den letzten Jahren beworben hatte.


Mit meinem Hintergrund im Consulting-Bereich bedeuteten Bewerbungsprozesse meistens, dass man sich durch unzählige Schritte schleppen musste, in denen man auf Herz und Nieren geprüft wurde. Von Logiktests über Essays bis zu den typischen Case-Study-Bewerbungstagen habe ich in einige Firmen hineinschnuppern dürfen, aber dabei meist nur wenig über die Firma und deren interne Kultur erfahren und man hat sich meist nur als Nummer wahrgenommen gefühlt.


Anders bei avedos: Nach einem Initialinterview per Videotelefonie wurde ich schon im zweiten Schritt zu einem Bewerbungstag in die Firma eingeladen. Dabei hatte ich das Gefühl, dass vor allem das gegenseitige Kennenlernen im Vordergrund stand. Schon an diesem Tag konnte ich meine zukünftigen Kollegen kennen lernen und ihnen bei der Arbeit über die Schulter schauen und dabei die Firma, die Menschen und das dortige Arbeitsklima hautnah miterleben.


Dies war mit Sicherheit für mich persönlich der essentielle Punkt, warum ich mich entschieden habe, als Implementation-Consultant bei avedos zu beginnen, da für mich das Arbeitsumfeld und die Arbeitskultur enorm wichtig sind.


Mein erster Eindruck täuschte mich nicht - als ich mit Mitte September meine Stelle antrat wurde ich schon am ersten Tag meinem Buddy Patrik vorgestellt, welcher mich durch die ersten Wochen und Monate während des Onboardings begleitete und noch immer jederzeit ein offenes Ohr hat, wenn ich mit Fragen ankomme. Auch die anderen Kollegen im Stockwerk versuchten mich von Anfang an ins Team einzubinden - sei es in der gemeinsamen Mittagspause oder auch bei Fragen zu Arbeit und Projekten.


Auch beim Erlernen meiner Tätigkeit wurde ich vom ersten Tag an abgeholt. Neben dem mehrwöchigen Onboarding-Plan besuchte ich schon ab meinem zweiten Tag eine dreitägige Admin-Schulung zusammen mit Kunden und Partnern für unsere Software risk2value. Die Schulung vermittelte mir ein gutes Grundverständnis für die Plattform und deren Funktionen. Auf diesem Grundverständnis konnte ich in den folgenden Wochen aufbauen und dies erleichterte mir das Lernen der Software massiv. Weiters war es mir möglich, schon in der zweiten Woche in ein laufendes Projekt hineinzuschnuppern und ich durfte dort auch schon direkt Hand anlegen. Dies ermöglichte mir meine Kenntnisse durch learning by doing schnell auszubauen und den Projektablauf mitzuerleben.


Durch das Mithelfen in Projekten war es für mich auch leichter alle Mitglieder meines Teams und aus meinem Stockwerk kennen zu lernen. Jedoch habe ich nach wie vor eher wenig Kontakt zu den Kolleginnen und Kollegen aus den anderen Stockwerken, da mit anderen Abteilungen leider in den Tätigkeiten wenig Überschneidungen zu finden sind und sich daher nicht so oft die Möglichkeit ergibt, sich zu unterhalten. Ich bin mir aber sicher, dass sich das vor allem bei den kommenden Firmenevents, wie z.B. der Weihnachtsfeier nächste Woche, ändern wird!


Ein weiterer Punkt, den ich aus den letzten drei Monaten positiv herausfiltern kann, ist, dass die Transparenz im Unternehmen allgemein und v.a. gegenüber den Mitarbeitern sehr hoch ist, was in anderen Unternehmen oftmals nicht der Fall ist. Neben dem Fakt, dass offen mit anstehenden Änderungen und Projekten umgegangen wird und man auch im täglichen Stand-Up-Meeting immer weiß, wer woran arbeitet, findet einmal im Quartal eine Präsentation der Geschäftsführung statt. In dieser wird auf die Erfolge und Misserfolge des letzten Quartals eingegangen und kommende strategische Änderungen werden vorgestellt. Weiters werden auch offen und transparent die Unternehmenszahlen kommuniziert, sodass allen Mitarbeitern immer klar ist, wie das Unternehmen finanziell dasteht.


Weiters bin ich auch von den Projekten, an denen wir arbeiten, begeistert. Die meisten Kunden sind führende Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen mit mehreren tausend Angestellten.
Dies zeigt, dass vor allem renommierte Unternehmen auf unsere Software setzen und von ihr überzeugt sind. Als Consultant ist es besonders spannend mit Kunden zusammen zu arbeiten, die in ihrem Bereich zu den Marktführern zählen. Dabei ist es natürlich sehr erfreulich zu sehen, wenn die Einführung unserer Software dem Unternehmen nicht nur finanzielle Ersparnisse und Transparenz bringt, sondern durch die Automatisierung der Prozesse auch Unmengen an Zeit freischaufelt, die das Unternehmen dann für ihr Core-Business nutzen kann.


Auch persönlich lerne ich in den Projekten von Tag zu Tag mehr und kein Projekt ist wie das Andere. Zum Beispiel darf ich seit zwei Monaten ein führendes österreichisches Unternehmen in der Elektrotechnik mit mehreren Milliarden Euro Umsatz bei der Implementierung ihres Information Security- und Datenschutz-Prozesses in unsere Software begleiten. Ebenso arbeite ich seit zwei Wochen im Bereich Enterprise Risk Management im Projektteam für eines der führenden Medienhäuser in Europa mit. Dabei ist es mir möglich, nicht nur die technische Umsetzung der Software zu verstehen, sondern ich lerne auch jeden Tag Neues an theoretischem Wissen in diesen Bereichen hinzu, welches mir auch in meiner persönlichen Entwicklung sehr hilft.


Zum Abschluss kann ich nur sagen, dass ich sehr froh bin mich vor einigen Monaten für avedos entschieden zu haben und ich freue mich schon auf zukünftige Projekte, schaue mit Spannung auf die Entwicklung unserer Firma und hoffe, dass ich diese aktiv mitgestalten kann.



Maximilian Fresner